Biolaser LLLT


Photobioactivation - Licht ist Lebensenergie

Unter Biostimulation versteht man die Beeinflussung gewebe-physiologischer Vorgänge durch äußere Einwirkung eines Stimulus, z. B. durch Wärme, Reizströme oder Licht. Bekannt sind solche Stimuli aus der physikalischen Therapie in Form der Thermo-, Elektro-, oder Mechanotherapie (z. B. Ultraschall). Die Wirkungen der Lasertherapie wurden in den 60er Jahren entdeckt. Dank der stets zunehmenden Zahl wissenschaftlicher Forschungsarbeiten attestieren heute tausende klinischer Evaluationen (Erneuerung) und über 100 Doppelbild-Studien den wirkungsvollen Einsatz der Lasertherapie.

Eingesetzt wird der Laser zur Geweberegeneration, Entzündungshemmung, Schmerzlinderung und Ödemausschwemmung.

Besonders in den Fachgebieten der Allgemein- und Sportmedizin, Traumatologie, Orthopädie, Rheumatologie, Neurologie, HNO, Gynäkologie, Zahnmedizin und Veterinärmedizin. Die Laserstrahlen (elektromagnetische Wellen) der Lasertherapie-Geräte (Low Level Laser mit Leistungen bis knapp unter 500 mW (Milliwatt)) erzeugen keinen thermischen Effekt. Sie rufen keine unmittelbare Hauterwärmung während der Behandlung hervor. Die Lasertherapie ist eine sanfte und nebenwirkungsfreie Therapieform. Im Gegensatz dazu kennt man auch die chirurgische Anwendung der Laser, welche mittels hoher Leistungen (von 3 bis 100 Watt) das Gewebe schneiden ( koagulieren).

Welche Wirkung hat der Laser?

 

Photochemische Effekte

Regenerative Effekte

 Analgetische Effekte

 

  • Laserenergie wird in den Zellen in verschiedenen Haut- und Hautunterschichten absorbiert

  • Annahme, dass stereochemische Konformationsänderungen durch das elektromagnetisches Feld bewirkt werden

  • Aktivitätssteigerung durch den Anstieg an Adenosintriphosphat, sowie den erhöhten Sauerstoffumsatz und die Vermehrung von Glykolyse

  • Leistungssteigerung der Na-K-Pumpe an der Zellmembran und eine Erhöhung der Enzymaktivität

  • Signifikante Erhöhung der Zellenbildung

 

 

 

 

 

 

 

 

  • Ulkus cruris und diabetischer Druckulcus

  • Knorpelläsionen

  • Chondropathien, Arthrosen

  • Frakturen, Osteosynthesestörungen

  • Postthrombotische Lymphödeme

  • Follikulitis, Abszess, Furunkel und Karbunkel

 

  • Steigerung der regenerativen Zellen und Kollagensynthese mit erhöhter Gewebezugfestigkeit

  • Neubildung von Lymph- und Blutgefäßen

  • Erhöhung der Mikrozirkulation durch eine kapillare Gefäßerweiterung, welche die Ödemausschwemmung fördert

  • Vermehrte und beschleunigte Heilung von Hautverletzungen

  • Erhöhte Knochenzellenbildung begünstigt die Kallusbildung

  • Aktivierung der Muskelzelle infolge des erhöhten ATP-Vorrates

  • Prävention der zentralen Nervendegeneration und Regeneration peripherer Nervenbahnen nach Verletzungen

 

Beispiele für den Einsatz des Biolasers

  • Rheumatoide Arthritis I + II, Arthritis sepica und A.allergica

  • Mukositis nach Bestrahlung und Chemotherapie

  • MuskuläreVerspannungen

  • Schwindel, Tinnitus, Migräne

  • Chron. Postmastectom. Lymphödem

  • Posttraumatische Schwellung

 

  • Messbare Potenzialverbesserung der Membrane an den Nervenzellen führt zu einer Hyperpolarisation mit erhöhter Nervenreizschwelle

  • Stimulation der Beta-Endorphin-Ausschüttung

  • Dämpfung der Vermittlersubstanzen an den Nervenschaltstellen

  • Muskelrelaxation mit Senkung der Empfindlichkeit der Sehnenrezeptoren

  • Effekte auf das Immunsystem (Immunmodulation)

  • Aktivierung der Neubildung von Immunzellen einschließlich der Killerzellen

  • Erhöhte Transplantatakzeptanz

 

 

 

 

 

 

  • Gesichtslähmung

  • Traumatischer + postoperativer Schmerz

  • Verbesserte Wundheilung nach Verletzung sowie postoperativ

  • Dekubitus, Verbrennungen, Rhagaden

  • Muskelfaser- und Bandruptur

 

 

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